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Informationstechnische Basisunterstützung von Schulen zur Implementierung digitaler Medien in Lehr- und Lernkontexte

Das Projekt IbidiM wurde von 2014 bis 2018 vom Projektteam des Frankfurter Technologiezentrum [:Medien] – FTzM durchgeführt. Ziel war es, Schulen bei der Implementierung digitaler Medien in Lehr- und Lehrkontexte sowie bei der Betreuung ihrer schulischen IT-Infrastruktur zu unterstützen und dadurch zur Steigerung der Unterrichtsqualität beizutragen, der Forderung nach einer adäquaten Medienbildung und instrumentellen Mediennutzung an Schulen gerecht zu werden, dem gestiegenen interdisziplinär angelegten Know-how- und Entwicklungsbedarf der Schulträgerin und der Schulen nachzukommen und mittels der gewonnenen Erkenntnisse und Entwicklungen die IT-Infrastruktur weiter an die sich verändernden Bedarfe der Schulen anzupassen (z. B. in Form von Bedarfsanalysen, vgl. u. a. Projekt EvaBI).

Das Projekt IBIdIM folgte den Annahmen, dass erstens digitale Medien und Werkzeuge dann von Schulen eingesetzt werden, wenn Hürden nicht zu hoch sind, und zweitens der didaktisch reflektierte Einsatz zur Steigerung von Unterrichtsqualität beitragen kann. Annahme war ebenso, dass das Vorhandensein einer funktionierenden und möglichst leicht administrierbaren IT- und Medieninfrastruktur die erste Voraussetzung für die Förderung von Medienkompetenz ist – weitergehende eruierte Voraussetzungen werden im Kontext flankierender Projekte des FTzM, wie den Fortbildungsveranstaltungen und der Unterrichtsbegleitung, angegangen.

Seinen konzeptionellen Ursprung hatte die informationstechnische Basisunterstützung in den Projekten fraLine1 (2001–2004), fraLine2 (2004–2007), fraLine3 (2007–2011) und fraLine4 (2011–2014). Nach dem anfänglichen Fokus des Projekts fraLine auf Qualifizierung von Studierenden und der partnerschaftlichen IT-Unterstützung der Frankfurter Schulen in Kooperation mit dem Stadtschulamt Frankfurt am Main rückten in den späteren Projektphasen zunehmend die Entwicklung übergreifender Lösungen und deren Evaluation in den Vordergrund. Die praktischen Erfahrungen aus dem Projekt fraLine lieferten dabei zahlreiche Fragestellungen und Ansatzpunkte für Forschungsvorhaben im Bereich der IT-Organisation und des schulischen IT-Managements sowie der schulischen Medienbildungsforschung. Darüber hinaus ermöglichte die praktische Unterstützung der Schulen Zugänge über persönliche Kontakte, um gemeinsam mit, an und für die Schulen forschen zu können. Der persönliche Kontakt zu den Schulen eröffnete Hospitationsmöglichkeiten, erhöhte Rücklaufquoten von Fragebögen und lieferte über den persönlichen Austausch stets neue Fragestellungen für weitergehende Vorhaben.
Als einen solchen "Türöffner" führte das FTzM die Unterstützung der Schulen auch im Rahmen des Projekts IBidiM fort. Dabei unterstützte das Projektteam des FTzM die Frankfurter Schulen mittels einer telefonischen Hotline, Fernwartung und Fernunterstützung, über die vom FTzM entwickelte Kommunikations- und Dokumentationsplattform fraDesk sowie mit praktischer Hilfe vor Ort an den Schulen.

 

Schulen als Praxisfeld für Forschung, Entwicklung und Qualifizierung

Die informationstechnische Basisunterstützung ermöglichte die Rückkopplung aus dem "Praxisfeld Schule" für die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, indem es wichtige Rückmeldungen zu Funktionsweisen und Einsatzszenarien der eingesetzten oder zu erforschenden IT-Konzepte und Anwendungen lieferte. Der Kontakt mit den Frankfurter Schulen im Rahmen der informationstechnischen Basisunterstützung war dabei grundlegend für einen Zugang zur Praxis, ohne den anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung nicht möglich wäre. Dieser Zugang zur "Praxis" kam auch anderen Forschungsfeldern des FTzM zugute.

Im Rahmen der Einbindung des FTzM in den Hochschulkontext der Frankfurt University of Applied Sciences ist es Aufgabe des Zentrums, sich in der Ausbildung der Studierenden sowie in der praktischen Lehre zu engagieren. In diesem Zusammenhang bot das Projekt Studierenden anregende Praxisfelder sowie zeitgemäße Themen für Qualifikationsarbeiten. Dabei konnten Studierende im Rahmen ihrer Ausbildung praktische Erfahrungen in ihrem Studienfeld sammeln und formale Aufgaben erfüllen (z. B. im Rahmen von Qualifikationsarbeiten und Lehrveranstaltungen).

Weitere Informationen unter: www.ftzm.de